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kalender:2013-08

Übersichtsseite August 2013

Fr, 23. - So, 25.08.2013

MoBi Schmallenberg

Der Regen in Jagdhaus hat was ganz Besonderes und auch in diesem Jahr war er fester Bestandteil der Wettkämpfe am Sonntag ;-)
Das schreckte uns aber nicht ab. Alle fuhren etwas vorsichtiger auf der seifigen Piste und beendeten alle Wettkämpfe ohne Stürze und Verletzungen. Die Ergebnisse der 3 Starts und der traditionellen Staffel am Ende des Wettkampf-Sonntags sind auf der Dt-MoBi-Seite nachzulesen.

Zuvor hatten wir schon teilweise bis zu 2 angenehme Tage im Erholungsgebiet der gut gepflegten Biathlonanlage verbracht. In diesem Jahr waren es schon ca. 15 Zelte, die auf der Wiese des Schießstandes verankert wurden. Dazu gab es als Unterkunft 3 Wohnmobile und ein Hotel ein paar hundert Meter weiter.

Aus der Kieler Region waren angereist: Doris, Birgit, Julia und ich.
Es gab viel zu erzählen, schließlich hatten wir uns ein paar Wochen nicht gesehen :-D. Auch mindestens 6 MoBi-Erstlinge waren dieses Mal in Jagdhaus mit dabei und wurden mit allem vertraut gemacht.

Sehr viele verschiedene Cross-Skates gab es zu bestaunen und auch selber auszuprobieren, wenn Interesse bestand. Erik hatte seine Omnis mit, Eduard seine Eigenbauten und ich die Coyoten. Weiter gab es verschiedene Umbauten an den bisherigen Cross-Skates zu begutachten wie Bindungsmontage oder Schuh-Bremse. Einen Überblick über die verschiedenen „Modelle“ gibt es weiter unten bei den Bildern.

Für mich war es spannend, mit den Coyoten/Omni200 die Cross-Runde zu befahren, auf der Uli und ich vor 3 Jahren mit den Skikes größtenteils nur stapfen konnten (http://www.youtube.com/watch?v=0iQ4sAFIBDs). Sven und ich fuhren dort zwei Cross-Runden und wechselten Omni300, Omni200 und Coyoten durch. Es war mit allen möglich, gut voranzukommen. Mit dem Omni200 ging es deutlich am leichtesten. Der Omni300 ist fast schon wieder zu groß dazu.

ANDREA

Einen schönen Bericht von Sylle über das Wochenende gibt es auf der DT-MoBi-Seite unter Impressionen zu lesen.

Fotos bei cross-skating-media.de: Tag 1, Tag 2

→ Weiterlesen...

KW33 12.-18. August 2013

von ANDREA

Training am Montag

Ich habe zufällig ein Paar Eduards da, zwischen einem Fahrerwechsel. Die Fahrer sind bevorzugt knapp 2 Meter groß und haben Schuhgröße 47. Solche gibt es hier in der Gegend einige :-)

Aber wo sie schon mal hier sind, möchte ich sie auch gerne mal (test-)fahren. Ich nehme den Innenschuh aus den Hartschalen-Rollerblade-Boots heraus und ersetze ihn durch meinen Innenschuh aus den Rollerblade Coyote. Die Schnallen lassen sich gut enger schließen und dass ich vor den Zehen viel Luft habe, stört nicht.


Beim Training sind wir zu viert und haben dieses Mal 4 verschiedene Cross Skates an den Füßen.
Skikes, Xplorer, Eduards, Fleet


Kieler Blade Night am Mittwoch

Doris und ich lassen dieses Mal die Stöcke gleich im Auto und fahren „oben ohne“.

Obwohl das Tempo ziemlich hoch ist, lässt es sich supergut ohne die Stöcke skaten und wir kommen hervorragend vorwärts. Es gibt eigentlich nur 2 Anstiege, die etwas anstrengender sind und nur einen, bei dem man sich Stöcke wünschen würde. Ansonsten ist die Runde ziemlich flach. Das Wetter ist prima und es macht einen Riesen Spaß!!!


Omnis am Freitag und Samstag

Das Paket mit den Test-Omnis200 ist angekommen, die Räder sind montiert.


Jetzt wird auf meiner Waldstrecke ein Offroad-Vergleich gezogen zwischen Coyoten und Omni200. Vorher auf der Teststrecke rollen lassen: wie weit komme ich? Mit jeweils ca. 6 bar rollen die Omni200 67 Meter, die Coyoten 57 Meter weit.

Ab in den Wald. Die buckelige Waldrunde erst mit den Omni200, dann mit den Coyoten.

Beide Skates fahren sich sehr gut, aber …. anders. Die Coyoten wendig und unmittelbar, die Omnis komfortabel und spurstabil.

Kraftmäßig ist es leichter mit den Omnis (die rollen einfach hervorragend), aber wenn man vorne ein Hindernis überwunden hat, kann es immer noch sein, dass man mit dem Hinterrad hängen bleibt.

Deshalb ist es von der Konzentration her leichter mit den Coyoten. Alles spielt sich direkt unter dem Fuß ab und man kann „mutiger“ sein, weil Ausrutscher und Hängenbleiber leicht korrigiert werden können.

Am Samstag fährt Birgit ein wenig mit den Omnis auf Asphalt. Auch sie ist überrascht, wie federleicht sich die Skates am Fuß anfühlen, wie leicht sie rollen und wie sicher man darauf steht.


Tökendorf-Runde am Sonntag

Doris und ich fahren unsere Sonntag-Abend-Runde. Wir entscheiden, die Runde im Uhrzeigersinn zu fahren. Das ist eine sehr gute Entscheidung, denn der Wind schiebt uns erst 2/3 der Strecke, um dann gnädigerweise ganz einzuschlafen. Dazu ist es schön warm, so lässt es sich rollen!!!!!

Fr, 16.08.2013

18:30: Cross Skating Treff in Rendsburg

Es ist 18:30 Uhr Burkhardt und ich warten auf Julia. Im Nachhinein betrachtet: Was für ein Glück! Denn plötzlich fing es an zu regnen. Anfangs gewährte uns ein Baum noch Unterschlupf aber schnell sahen wir ein, dass nur noch ein Auto halbwegs Schutz bot. Also begannen wir unseren Treff mit einem gemütlichen Gespräch im Auto. Julia war inzwischen auch da und wir gaben dem Regen eine halbe Stunde um sich zu verziehen, sonst hätten wir den Rückzug angetreten.

Aber der Wettergott meinte es gut mit uns und mit etwas über einer halben Stunde Verspätung fuhren wir los. Nach dem Regen war klar, nur die Straßen waren jetzt noch passabel befahrbar. Also auf in Richtung Alt Duvenstedt. In dem von der Gemeinde aufgestellten Häuschen wagten wir den Versuch des Nachschleifens der Stockspitzen. Es war aber wirklich nur ein Versuch. Greifende Stockspitzen sind etwas anderes. Von hier aus fuhren wir in Richtung Neu Duvenstedt über 2 Autobahnbrücken direkt vor der Rader Hochbrücke. Uns war vollkommen klar, dass wir den Neid der Autofahrer hier herausforderten. Immerhin hatten wir heute alle 3 irgendwie den Schnellgang eingeschalten und die armen Autofahrer stauten sich da unten auf 8 langen Kilometern. Ein kurzes Lächeln an die Geplagten und weiter ging es.

Wir wendeten uns in Richtung Borgstedtfelde/Borgstedt. Die Herausforderung auf dieser Strecke war das ständige Schnecken umfahren. Die rotteten sich auf diesem Weg richtig zusammen und ersetzten quasi unsere Hütchen zum Üben. Schnecken überfahren ist gefährlich rutschig und außerdem richtig eklig.

Jetzt ging es ab in Richtung Rickert. Diese Strecke ist wirklich wunderschön zu fahren. Ab und zu mussten wir aber auf Julia warten, die immer mal wieder anhielt um einen Frosch in Miniformat von der Straße zu retten. Das machen wir doch gern!

←- Der Frosch ist gerettet!

Nach 15,5 km waren wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Burkhardt und ich glücklich und müde, während Julia endlich Betriebstemperatur hatte und die Tour am liebsten noch einmal gefahren wäre.

Machen wir, Julia, am 30.08.!!

BIRGIT

Sa/So, 10./11.08.2013

Test-Tage

Zur Zeit gibt es jede Menge zu testen und auszuprobieren.
Das ganze Wochenende steht von morgens bis abends im Zeichen des Cross-Skating (wobei jeder, der mich kennt, weiß, was am Wochenende mit „morgens“ gemeint ist :-)).

Samstag

1) Die Montage der Bindung auf die kurze Xplorer-Schiene soll vollendet werden, damit Julia und ich sie endlich mal ausprobieren können. In der Woche davor war die Montage an 2 fehlenden Unterlegplättchen gescheitert. Die waren nun nachgeschickt worden, sogar 3 Stück, aber: nur eins passte, die beiden anderen klemmten. Das ist mir dann aber schnuppe, ich verschiebe das Problem auf morgen, für eine kurze Probefahrt muss das ausreichen.
Da ich ungern mit der am Rahmen montierten Bremse fahre und für den Madshus noch keine Schuhbremse gebastelt habe, muss ein Provisorium herhalten: ein Teil der Calf Brake wird kurzerhand unter die Verstärkung des Skating-Stiefels geklemmt.
Achtung: das ist nicht zur Nachahmung empfohlen!!! Entweder bremst es kaum, wenn der Bremsblock weit nach hinten gestellt wird, oder man erhält eine Stotterbremse, bei der sich die Bremse abwechselnd aprupt am Rad verkeilt und dann wieder löst.
Trotzdem: es ist schöööön, mal wieder mit einem leichten Gerät und Bindung zu rollen!!




2) Mit Birgit teste ich anschließend die Reifenmontierhilfe des Beruflichen Gymnasiums Technik in Cloppenburg.

Wir sind beide begeistert von der Funktionalität und Ausführung dieses als Projektarbeit entstandenen Gerätes.
6 Räder sind schnell mal gewechselt.

Mehr kommt in einem extra Bericht …später ;-)



3) Schließlich geht es ab in den Wald.

Birgit will doch mit ihren Coyoten ebenfalls meine Cross-Buckelpiste testen.

Und ich habe nicht zuviel versprochen, es lässt sich auf dieser Holperstrecke einfach supergut coyoteln.
Birgit strahlt mit der Sonne um die Wette.


Die Coyoten können auch fliegen, wenn man einen geeigneten Stein als Schanze nimmt.

Nur kann das Handy nicht mithalten … dabei ist es ein smartes Phone….



Sonntag

1) Erstmal wird ein Unterlegplättchen um 1 Millimeter abgeflext. Das nenn ich mal mit Kanonen auf Spatzen schießen. Hat aber geholfen. Damit kann die NNN-Bindung nun endlich auf dem Xplorer Cross-Roller fertig verschraubt werden.


2) Mit Rainer mache ich eine schöne lange Tour, vorwiegend auf Asphalt. Es hatte vorher einen ordentlichen Schauer gegeben und momentan werden die Crosswege von Nässe sehr glitschig. Ich wähle also den langen SRB und genieße, dass ich momentan für jede Gelegenheit das richtige Gerät in meinem Fuhrpark habe.


3) Nachmittags ist Julia da, angelockt durch die Meldung der erfolgreichen Bindungsmontage. Ob es wohl endlich was wird mit dem Cross-Rollern auf dem Xplorer???

Erstmal eine ganze Weile NICHT.

Denn Julia möchte sich auf die Bremse verlassen können und meine provisorische Stotterbremse überzeugt sie keineswegs (verständlicherweise :-P), außerdem schleift der Bremsblock wegen Julias kürzerer Schuhlänge schon beim Fahren am Rad.
Daher versuchen wir, eine Calf Brake an die Schiene zu bauen. Nach endlosen Schraubeinheiten wird klar: es geht nicht! Lässt man die Bindung so, wie wir sie montierten, dann sitzt der Schuh zu weit hinten und die Wade betätigt immer die Bremse. Die Bremse kann man nicht anders einstellen: denn schiebt man den Bremsklotz nach oben, um die Wadenhalterung zu entlasten, so drückt der Calf-Brake-Rahmen auf den Reifen statt des Bremsklotzes. Da werden wir wohl mal wieder unsere persönlichen „gelben Seiten“ befragen müssen ;-)

Nichtsdestotrotz lassen wir uns nicht entmutigen. Dann eben gar keine Bremse. Statt einer längeren Tour disponieren wir um und so wird das Ganze zu einem Vor-Winter-Training mit Schwerpunkt „Abfahrten ohne Bremse“. Wieder und wieder rollen wir unsere kleine Biathlon-Cross-Runde hinter den Sportplätzen und nutzen die kleinen Abfahrten, um verschiedene Möglichkeiten zu üben, wie man ohne Bremse zum Stehen kommt. Sand ist sehr gut. Rasengittersteine sind es auch ;-). Gras sowieso. Auf Crosswegen lässt sich ein Halb-Schneepflug andeuten und auf Asphalt ein abwechselnder Pflugschritt. Besitzer einer Rücklaufsperre können natürlich hochspringen, sich um 180° drehen und rückwärts „bremsen“… m(

Morgen ist Training. Mal sehen, was uns auf der Tartanbahn einfällt :-D

ANDREA

Di, 06.08.2013

Das Ausführen von 3 Canis

Ihr kennt ja alle Andrea. Sie denkt: „Ich könnte mir die Wade aufreiben mit den SRB“. und ich… tue es.
Irgendwie hat Sie sich wohl daran gewöhnt, dass ich ausprobiere, was Sie denkt und so war es wohl naheliegend, dass Sie mir ein paar Coyoten besorgte, weil Sie wieder denken wollte….

Gestern war es dann soweit. Da ich sowieso mit dem hauseigenen Canis eine Runde drehen musste und diese Runde ein prima Versuchsgelände ist, weil die Wegebeschaffenheit auf einer 3,6 km Runde bis auf ca. 200m alles Cross unterschiedlichster Güte ist, habe ich die beiden anderen Canis gleich mitgenommen.

Die Erste Runde drehte ich mit dem Hund zu Fuß allein. Ich rannte hinter ihm her, war ihm ständig zu langsam und als Bespassungsmaschine schon fast zu langweilig. Also zurück zum Auto den Hund getränkt und die Coyoten an die Füße geschnallt, nachdem sich die 3 einmal beschnuppert hatten. Jetzt kam meine Stunde. 16 cm größer; dem Hund war das unheimlich und ich war froh, dass ich ihm beigebracht hatte, mir sein Spielzeug in die Hand zu geben, der Höhenunterschied… Allzu oft wollte oder konnte er aber nicht mehr mit mir spielen, denn jetzt war das Ganze umgedreht. Ich fand ihn zu langsam und musste ständig auf ihn warten. Wie langweilig.

Aber auch wieder Zeit für mich, das Ganze in mich aufzusaugen. Wege, die für mich mit SRB’s, Skikes oder auch Fleets schwieriges Terrain waren, ließen sich jetzt leicht befahren. Und auch das Vorhandensein nur einer Bremse störte mich im Gelände überhaupt nicht. Die Wege waren durch die Trockenheit etwas tiefer, was mir ansonsten auch aufgrund meines Gewichtes schon mal den Schweiß ins Gesicht getrieben hat. Heute ging es richtig locker. Auf Wegen, die festen Parkwegen ähnelten, konnte ich keinen großen Unterschied feststellen, auf allen anderen waren die Coyoten im Vorteil. 10 cm größere Stöcke hatte ich mit, aber da ich ja noch so eine Schwanzwedelmaschine im Schlepptau hatte, habe ich Sie viel getragen. Es war einfach toll. Und der arme Hund, wird wohl jetzt öfter ein riesiges Frauchen haben.

Danke Andrea!!

BIRGIT

kalender/2013-08.txt · Zuletzt geändert: 03.08.2013 21:46 von anki