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SRB-Cross-Skate-Eigenanpassung Klaus Fink

vorgestellt von ANDREA

Besuch Juli 2013

Anfang Juli 2013 besuchte ich Klaus Fink. Immer schon stand er auf Langlaufski und seit den 50er Jahren auch auf Rollski. Inzwischen schon im Rentenalter, wechselte er in den letzten Jahren auf Cross-Skates und hat auf den verschiedenen Modellen inzwischen ca. 35000km zurückgelegt.

Genau wie im Skisport auch besteht sein großes Interesse darin, aus dem Material der Sportgeräte das Optimum heraus zu holen und so testet er viel und passt sich seine Geräte bestmöglich an.

Vor allem der SRB-Cross-Skate hat es ihm angetan. Er begleitete seine Entwicklung von Anfang an. Ein Cross-Skate soll sicher, bequem, schnell und leicht sein. Mit der Zeit entstanden seine persönlichen Modifikationen auf Basis eines der ersten verfügbaren SRB-Cross-Skates.

Das Resultat ist der leichteste Cross-Skate, den ich je gesehen habe: 1560 gr.
Und darauf fahren durfte ich auch! Ich war schwer begeistert. Sein SRB mit Eigenanpassung sitzt perfekt am Fuß, er ist wendig und schnell - natürlich auch dank der Finkschen Lagerpflege! Klar nimmt der Rollwiderstand der Räder nicht ab, aber das geringere Gesamtgewicht des Skates ermöglicht längere Fahrten bei weniger Ermüdung. Das wirkt sich bei Touren von 30 bis 60 Kilometern, so wie Klaus sie unternimmt, deutlich aus.

Auf meine Nachfrage hin schickte Klaus mir Bilder seiner Modifikationen, so dass ich hier vorstellen kann, worauf ich mich beziehe. Zusammen mit den Bildern kam eine Anmerkung von Klaus, die ich hier zur Beachtung wiedergebe:

Zitat:

„Es handelt sich um Bilder, wo/wie und teilweise in welchen Einzelschritten ich an meinen SRB-Roller Gewichtsreduzierungen erreicht habe.

Vorneweg möchte ich klarstellen, dass hierdurch keinerlei Kritik an dem hervorragenden Roller von SRB entstehen darf.
Ich habe meine ausgewählten Nordic-Sportgeräte (Ski, Skiroller, Cross- Roller) schon immer für mich besonders angepasst - dabei waren meine Ideen fast grenzenlos. Klarstellen möchte ich auch, dass ich von Anfang an wusste, welche Güteklasse SRB produziert. Für dieses Produkt habe ich mich in den Testphasen mit großer Freude besonders eingesetzt. Traumhaft ist natürlich, was man mit diesem Roller durch eigene Anpassungen alles erreichen kann.

Die Anpassungen habe ich für mich alleine durchgeführt. Wenn es durch meine Freigabe Nachahmer geben sollte, dann nehme ich keinerlei Kritiken und Qualitätsansprüche entgegen. Die Modifikationen wurden für mein Gewicht von 70 Kg und für meine Nutzung durchgeführt. Jeder muss überlegen, wie weit er mit Gewichtseinsparungen gehen will ohne dabei Risiken einzugehen. Es muss einem auch bewusst sein, dass man hiermit die Garantieansprüche gegenüber SRB verliert.

Klaus Fink“

Aktuell Doku


November 2013


Gewicht eines Skates:

  • 1740 gr. mit CST/BA-Bereifung
  • 1700 gr. mit CST/CST-Bereifung

Es wurden Änderungen durchgeführt, um einen besseren Stand und wegen der zu niedrigen Gabelhöhe eine etwas bessere Kraftübertragung durch mehr seitlichen Halt zu bekommen:

KF: „Das Problem an den alten Gabelhöhen ist eben, dass durch den enormen Tiefstand einige Kraft in Richtung Beschleunigung verloren geht - man schiebt viel unterhalb der Achse durch. Dies versuche ich durch mehr seitlichen Halt auf dem Roller ein wenig zu minimieren. Ich habe deshalb eine paßgenaue Fußschale aus Alumaterial Stärke 2mm konstruiert und diese auf dem Holm verschraubt. Dies erhöht das Gewicht um ca. 100 gr. und lässt den Holm insgesamt in Richtung Fahrgefühl für mich leider etwas strammer wirken - was ich so aber nicht unbedingt wollte. Trotzdem habe ich insgesamt eine Verbesserung erzielt und betrachte den Aufwand als lohnenswert.
Wegen meinen unterschiedlichen Beinlängen habe ich mir für die Wadenschalen eine Standkorrektur geschaffen.“

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Archiv Doku


04.07.2013


Gewicht eines Skates: +- 1560 gr.

Verschiedene Ansichten:
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Gewichtseinsparungen im Einzelnen: Ersparnisse zusammengerechnet ca. 570 gr.
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Vorderfuß: Ersparnis 110 gr.

Teil Gewicht Bildposition
SRB-Backen mit Ratsche (Originalteile) 150 gr links
SRB-Backen mit Skike-Band (Länge 30 cm) 90-95 gr mitte
Meine Version (eigener Backen, dünnes Band)
- das eigene Band ist wegen der Führung unter dem Backen 39 cm lang
- der Backen ist aus 1mm Alublech passgenau gefertigt
40 gr rechts

Mittelfuß: Ersparnis 120 gr.

Teil Gewicht Bildposition
SRB-Hauptspanngurt (für Füße/Schuhe von Klaus nicht ideal) 155 gr links
SRB-Wadengurt (passt für Klaus hervorragend) 105 gr mitte
Klettlösung (Gurt-Öse und Skike-Klettband 39 cm lang)
- Wer größere Längen benötigt, kann bei Skike den Artikel V0712020EL bestellen, diese Bänder sind 49 cm lang
35 gr rechts

Wade: Ersparnis 150 gr.

Teil Gewicht Bildposition
SRB-Wadenteil mit Schale, Polster, Ratsche drückt bei Klaus 185 gr links
Skike-Version (empfehlenswert):
- Schale, Band kleiner angepaßt;
- hiermit bekommt man den Ratschengurt zur Verwendung als Hauptspanngurt frei.
65 gr mitte
Schale 1mm-Alublech, Polsterung von ISO-Matte, dünnes Klettband reicht aus
(Länge selbst bestimmen)
35 gr rechts

Fersenfixierung: Ersparnis von ca. 60 gr.

  • Am Standblech des Aufbaus hinten wurden
    • Spritzschutz und die Eckteile abgesägt,
    • vorne, hinten und seitlich auch stark reduziert,
    • und das Gummiteil entfernt.
  • Fixierung des Fußes durch 2 seitlich angeklebten Hartpolstern (grün)
  • Als Anschlag hinten ein kleines Aluteilchen

Felgen: Ersparnis 120 gr. möglich

  • bei Verwendung von Kunststoff- statt Alufelgen

Reifen: Ersparnis 80 gr. möglich

  • bei Verwendung von CST-Reifen statt Roadstar-Reifen

Sonstiges: Ersparnis ca. 50 gr.

  • Verwendung eines eigenes Achs-Sytems
  • kürzerer Holm (49 cm)
  • kürzere Gabelschwingen

Gabelverstärkungen: Zusatzgewicht pro Skate von 50 gr.

  • die Gabeln wurden jeweils auf 6 mm verstärkt.



17.05.2013


Gewicht +- 1600gr



15.08.2012 Klettlösung


Klettbare Lösung statt Ratsche. Es handelte sich um Bänder von Skike und Fleet Skate.



29.05.2012 Wadenschale geändert


cross-skating-wiki/cross-skates/eigenbau/klaus_fink.txt · Zuletzt geändert: 03.05.2015 12:49 von anki

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