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Ruhpolding Tag 1

28.05.2014 w_iconcr1 15°C
Heute war es endlich soweit. Die „Kieler Gang“ hat sich gegen 6:00 Uhr am Hauptbahnhof getroffen und die Abenteuerreise zum Mobi - Großereignis in Ruhpolding konnte starten.


Ein Abteil für uns und die erste Stunde verging wie im Flug.

Zumal wir von der Bahn einen netten Herrn als Unterhaltung gestellt bekommen haben: er fragte uns aus über das Reiseziel, wie oft wir Zug fahren, wie lange wir unterwegs sind und es dauerte immer einen Augenblick und war schon ganz lustig, bis wir 4 eine gemeinsame Antwort fanden. Die letzte Frage lautete natürlich: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Service der DB auf Ihrer heutigen Reise?“, was Andrea quasi nach 10 min Fahrzeit sofort mit „sehr zufrieden“ beantwortete. Das war selbst dem DB-Mann zu schnell und er kommentierte mit „wir wären ja noch nicht am Ziel“. Oh, wie Recht er hatte.

Kurz vor Hamburg-Dammtor, unserer Umsteige-Station, blieb der bis dato pünktliche Zug plötzlich stehen und bewegte sich eine 1/4 Stunde gar nicht, bis das vor uns liegende Hindernis, ein Zug mit nicht schließender Tür, sich endlich entfernen konnte. Das einzig Beruhigende war, dass unser Anschlusszug auf demselben Gleis abfahren musste. Den haben wir also noch erwischt.

Zufrieden wollten wir uns für die nächsten 8 Stunden (IC von Hamburg nach Traunstein durchgehend) auf unsere reservierten Plätze sinken lassen, aber im Abteil: durchgezählt…, Verwirrung…, nochmal gelesen… Hatte Andrea jetzt 3 oder 4 Platzkarten bestellt? Vier? Wie geht das denn? Ein von uns reservierter Sitzplatz fehlte völlig, statt den üblichen 6 Sitzen im Abteil waren nur 5 drin! Da überall schon Reservierungskärtchen hingen, setzten wir uns erstmal hin, denn die beiden anderen Plätze sollten erst ab Uelzen belegt werden.
Bis dahin hatten wir ja noch ein bisschen Problemlösezeit und die nette Zugbegleiterin war sehr kooperativ und setzte das Platzkarten innehabende ältere Ehepaar kurzerhand in den nächsten Waggon und wir hatten einen Platz zum Füße hochlegen gewonnen.

Aber so richtig an Schlafen war nicht zu denken, denn es stieg eine Frau mittleren Alters ein, die irgendwie nicht so richtig begriff, dass im Abteil nebenan ebenfalls ein Platz fehlte, nämlich der Ihre. Dreimal haben wir versucht, ihr zu erklären, dass das ein Buchungsfehler war, aber nein, die Frage lautete jedesmal: „Ja, das habe ich verstanden, aber warum?“ Kurzerhand schlossen wir die Abteiltür, zogen die Fenster zu. Diese Person sollte nicht unseren Frieden stören. Aber sie blieb uns erhalten, sehr lautstark, im Nachbarabteil. So erfuhren wir, dass sie als mobile Masseurin arbeitet, wer ihre Kunden sind, wieviel sie verdient und dass vom Chef bis zur Sekretärin alle in Unterhosen vor ihr stehen. Zugfahren kann so informativ sein.
Nach zwischenzeitlich einer halben Stunde Verspätung schafften wir doch noch unseren Anschlusszug in Traunstein, der uns die letzten 25 Minuten nach Ruhpolding brachte. Nach 10 Stunden Zugfahren waren wir am Ziel.

Im Huberhof ist das Quartier vieler Cross-Skater in diesen Tagen :) Nach dem ersten Verstauen der Sachen gabs ein herzliches Hallo an alle schon Angereisten.

Bis zum Abendessen blieb noch Zeit und jeder ging so seinen Vorlieben nach.
Rainer und Birgit ins Schwimmbad, Doris zu einem Spaziergang durch den Ort und Andrea und Suzy zum „Duschen“ auf die Rollen bis zur Chiemgau-Arena. Nachdem die Beiden sich wieder trocken gelegt hatten, trafen wir uns alle beim Fischerwirt und ließen den Tag bei einem gemütlichen Abendbrot ausklingen.

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kalender/2014-05/termin-2014-05-29.txt · Zuletzt geändert: 14.08.2014 15:43 von anki

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