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kalender:2014-04:termin-2014-04-25

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Fläming Skate RK1 - ein Traum wird wahr!

von ANDREA

25.04.2014 w_iconsun 20°C

Ich habe mir am 25.4. einen Traum erfüllt: ich bin den RK1 der Fläming Skate gerollt, der hier eine leichte Ähnlichkeit mit einem Ahornblatt aufweist.

Und habe sogar noch den kleinen RK3 angehängt (den Stiel des Ahornblattes), und bin damit über die 100km gekommen.


Die runde Zahl hat mit Symbolik zu tun - manchmal brauche ich so etwas.

Schließlich war es mein 50. Geburtstag und es gab keine bessere Art und Weise, diesen Tag zu begehen.
:-) :-P 8-)


Es war ein rundum gelungenes Erlebnis, da alles passte, um diesen Tag zu etwas ganz Besonderem zu machen: dass dieser Tag in der Woche der schleswig-holsteinischen Osterferien lag, dass meine Familie mitgespielt hat, da sie mich erst nachmittags zum Kaffee gesehen hat, dass den ganzen Tag über die Sonne schien, dass der Ostwind mich zum größten Teil von hinten schob und nicht zuletzt Cross-Roller und Stöcke, die funktionierten wie eine Eins.

Diese Strecke hab ich aber nicht „einfach mal so“ geschafft. Im Gegenteil, ich war mir bis zum Schluss unsicher, ob ich das durchhalten würde. Ich bin so lange nicht mehr solche Strecken gefahren (und überhaupt erst 2 Mal …). In der Regel bestehen meine Strecken aus ca. 15 km, maximal 20 km. Mein Trainingszustand ist zur Zeit nicht der Allerbeste, da ich selten alleine auf Rollen unterwegs bin. Bei Touren mit anderen legt man zwar schnelle Phasen ein, aber die Gesamtbelastung ist durch die regelmäßigen Pausen nicht so hoch.

Am Trainingszustand konnte ich nun mal so schnell nichts ändern, daher war die mentale Vorbereitung die Hauptsache. Am Willen und an der Lust, diese Tour zu rollen, sollte es nicht scheitern, jedoch habe ich schon schlechte Erfahrungen mit Überlastungserscheinungen gemacht. Hunderte und Tausende immer gleicher Bewegungen sorgen dafür, dass vor allem Gelenke, Bänder, Sehnen, Knochenhaut, Nerven und so weiter ein bedeutendes Wörtchen mitzureden haben - mentale Stärke und wohlwollende Muskulatur sind eben nicht alles!

Ich musste also darauf achten, nicht zu schnell rollen zu wollen!!
Ich durfte nicht in solch einen muskulären Erschöpfungszustand gelangen, in dem ich anfange, bei der Fahrtechnik nachzulassen und durch Ausweichen, Nachgeben, Reinhängen, Abknicken etc. erst unmerklich, aber dann unvermeidlich meine „Problemzonen“ zu reizen: Knie, Achillessehne, Nerven auf dem Handrücken…

Daher bestand mein „Training“ in den ersten Tagen unseres Urlaubs an der Fläming Skate darin, das Langsamfahren zu üben. Wie sage ich immer zu den Einsteigern: so fahren, wie man denkt, man fühle sich eigentlich wohl und dann aber um ca. 2 km/h reduzieren, dann kann man wirklich länger durchhalten.

Gerade wenn ich alleine unterwegs bin, neige ich dazu, immer einen Tick zu schnell zu fahren. Das geht nicht nur mir so, dass das eigene Ziel ganz anders „zieht“, sobald man ohne Begleitung unterwegs ist. Da ich es nicht mehr gewohnt war, bedeutete es für mich tatsächlich eine Anstrengung, in den „Reisemodus“ umzuschalten.

Ich wusste, dass ich ab 7 Uhr morgens 13 Stunden lang Tageslicht haben würde. Also habe ich einen 10km/h-Schnitt angepeilt. Dass es letzten Endes schneller geworden war, lag an den extrem günstigen Windverhältnissen und der Tatsache, dass ich unterwegs weder mit materiellen noch mit körpereigenen Verschleiß-Elementen Probleme hatte.
Toi, toi, toi, mich hat zwar Knie und Achillesferse zeitweise geschmerzt, aber es ist durch Technikwechsel besser geworden, und am nächsten Tag war schon nichts mehr davon zu merken.

Schließlich war ich nach 10:18 Std. wieder zurück am Ausgangspunkt und eine Strecke von 103 Kilometern gerollt. Die reine Fahrzeit von 7:45 Std. ergab einen Schnitt von ca. 13.3 km/h Rollgeschwindigkeit.
Ich war super glücklich, das geschafft zu haben und schon ein wenig stolz, es so gut geschafft zu haben.

kalender/2014-04/termin-2014-04-25.txt · Zuletzt geändert: 12.04.2018 18:33 von anki

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